Mittwoch, 29. April 2009

Viva Las Vegas

Wir sind gerade aus der Sin City wieder zurück gekommen.
Und es gibt nur eins zu sagen: GENIAL!!!
Es war auf jeden Fall nicht unser letzter Trip nach Vegas. Nachdem wir am Sonntag unser Auto in eine Werkstatt gebracht haben, um es mal durchchecken zu lassen, fuhren wir mit dem Bus an unseren kleinen Flughafen in Santa Barbara. Um kurz nach 16 Uhr ging es dann los Richtung Vegas. Der Flug dauerte nur 50 Minuten. Jedoch haben wir in den 50 Minuten erst unseren Strand und den Ozean gesehen, dann Berge mit Schnee bedeckt und dann die Wüste von Nevada. Die Vielseitigkeit der Landschaft innerhalb von 50 Minuten war schon beeindruckend. Mit dem Hotelshuttle ging es dann in unser Hotel, dem "Stratosphere Tower".  Unser Fahrer kam aus Ecuador und war ein absoluter Beckenbauer-Fan. Unglaublich wie er fast jedes Spiel auswendig konnte. Naja, der Kaiser ist eben überall bekannt!! ;-) Der Turm ist das 5 höchste Gebäude der USA und das größte westlich des Mississippi. Als wir die Türen unseres "Hotels" öffneten, ratterte und blinkte es überall --- Reizüberflutung total. Nach dem check-in ging es dann den Strip entlang um die Hotels zu bewundern. Ob nun ein Venedig, Paris, New York oder ein Piratenschiff nachgebildet wurde, es gab alles und das in groß, bunt und blinkend. Abends fuhren wir den Tower hoch, um uns den besten Blick über Vegas bei Nacht zu gönnen!! Einfach traumhaft. Auf dem Turm gibt es 3 "Achterbahnen", genau AUF dem Turm. Wir haben uns jedoch nicht getraut! Wäre aber der absolute Adrenalinkick gewesen. Am nächsten Morgen haben wir uns erstmal für 20 Dollar ein whole day all you can eat ticket geholt und danach ging es an den Pool im 8ten Stock. Abends haben wir uns mit dem Glückspiel näher beschäftigt. Am Anfang lief es auch ganz gut. Es ist schon verführerisch, wenn man kurz aus 1 Dollar, 28 macht!!
Kristine gewann am letzten Abend auch gleich 29,90. Es klingelte nur noch. Wir wussten zwar nie was passiert ist, aber solang es in der Kasse klingelt wird es schon gut sein ;-) Und die Zeit an den einarmigen Banditen geht auch sooo schnell herum. Das ist echt gefährlich. Insgesamt haben wir wahrscheinlich genau so viel gewonnen wie verloren. Aber es hat verdammt viel Spaß gemacht. Die 3 Tage gingen extrem schnell vorbei und wir haben schon vor Ort beschlossen, dass es nicht unser letzter Besuch in der Stadt und in diesem Hotel war.
Auf der Fahrt zum Flughafen hatten wir noch ein Fahrer, der in Deutschland stationiert war und anscheinend mit uns seine Deutschkenntnisse wieder auffrischen wollte und welcher Landsmann war der Flugbegleiter auf unserem Heimflug nach Santa Barbara? Genau, ein Deutscher! Wollten wir nicht eigentlich Englisch lernen?!? Verdammt!
Auf jeden Fall sind wir wieder gut gelandet und können unseren Ford wieder abholen.
Er hat den Sicherheitscheck bestanden!
Die nächsten Tage werden vor allem am Strand verbracht!

Viele Grüße aus dem sonnigen California





Samstag, 25. April 2009

So, es ist jetzt doch ein Tag später geworden.
Naja, es gab sooo viel zu tun. Wir haben jetzt unser eigenes Konto bei der Bank of America.
Ging alles sehr problemlos, die Bankangestellte war total nett und gab uns Tipps wo man gut Essen gehen kann, Einkaufen usw. Sie wär wahrscheinlich lieber Touristenführerin geworden ;-).
Danach ging es gleich mal mit der nun neuen Geldkarte in Ralphs (ist so etwas wie Real, nur vieeeel größer) und haben mal bisschen Lebensmittel gekauft. Milch in 2-3 Liter "Fässern", 15 Hotdogs usw. Abends wollten wir uns dann mal aufmachen um paar used cars anzuschauen. Schon beim ersten angeschauten Auto kamen wir in die Fänge eines schmierigen Autoverkäufers.
Die sind auch nicht anders als in Deutschland!! Wir haben uns dann auf eine Probefahrt mit einem Toyota eingelassen. Er war eigentlich auch ganz okay, nur der Preis stimmte leider nicht.
Die weitere Suche haben wir dann auf den nächsten Tag verschoben.
Abends hieß es dann wie momentan jeden Abend: NBA PLAYOFFS!!!!
Am nächsten Tag ging es dann bisschen südlich nach Ventura um Autos anzuschauen. 
Da gab es riesige Autohäuser, alle nebeneinander, so ca. 2 Kilometer lang. Leider nur zu neue, bzw. zu teure Autos. Wir probierten es dann mal bei einem kleineren Händler, der uns auf seinen Mechaniker verwies, der noch einen 1996 Ford Escort Wagon für wenig Geld hatte.
Gleich mal rein in den Wagen und eine Probefahrt gemacht. Er machte auch einen guten Eindruck, aber vor allem  war er billig und hatte viel Platz! Damit haben wir noch Spielraum falls was zu reparieren ist. 
Der Mechaniker machte noch den Smog-Test und wir konnten das Auto mit nach Hause nehmen. Am nächsten Tag sind wir dann gleich zum DMV (Department of Motors and Vehicles) und haben das Auto angemeldet. Da ist uns aufgefallen, dass die Amis keine Bürokratieprobleme haben, wie wir in Good Old Germany. Wir brauchten keinen Ausweis oder Führerschein vorzeigen und waren nach 10 Minuten auch schon wieder draußen. Mittags haben wir ein entspannten Tag in der City gemacht mit bisschen Shoppen und Chillen im Starbucks.
Somit können wir uns schon fast als echten Ami bezeichnen, da wir nun ein Auto, ein Konto und eine amerikanischen Telefonnummer haben. 
Die ersten Tage sind nun hinter uns und wir fühlen uns jeden Tag wohler in Cali, morgen geht es schon in unseren ersten "Kurzurlaub" Richtung Las Vegas.
Mal schauen, ob wir uns ein wenig Dollars in die Reisekasse spielen können!!

Donnerstag, 23. April 2009

.... die ersten Tage in den Staaten

Wir sind nun endlich heil angekommen, uns gut eingelebt und können uns schon fast als "real Americans" bezeichnen. Aber von vorne:
Als wir nun mit unserem verspäteten Flieger in San Francisco starteten, war übrigens eine richtig coole klein Propellerflugzeug mit nur 10 Reihen, landeten wir auch schon 1 Std. später auf einem kleinen süßen Flughafen in Santa Barbara. Die Koffer durfte man entweder direkt am Flieger mitnehmen, oder sie wurden in einen kleinen Raum gestellt, der sich Gepäckausgabe schimpfte. Aber es hat auf jeden Fall Charme. Da unsere Autovermietung natürlich um kurz vor Mitternacht schon zu hatte, mussten wir uns ein Taxi rufen, der uns dann zu unserer Wohnung gefahren hat.
Unseren Vermietern haben wir schon Bescheid gegeben, dass wir später kommen. Sie haben das Licht und die Tür offen gelassen. Natürlich waren wir total aufgeregt, ob die Bilder nicht gelogen haben und auch alles passen würde. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es ist ein gemütliches Gästehaus mit einem großen Bett, riesigem Schrank, Küche und einem Klo. 
Am Abend packten wir dann noch die Koffer aus und fielen dann total erschöpft ins Bett.
Durch den Jetlag waren wir natürlich schon sehr früh wieder wach. Gegen 9 Uhr haben wir dann bei unseren Vermieten geklingelt und uns vorgestellt. Mit den Vermietern haben wir auch total Glück gehabt. Es ist ein sehr nettes, junges Paar. Sie hat uns dann auch gleich zu unserer Autovermietung gefahren, um unser Auto abzuholen. Danach ist sie mit uns noch Einkaufen gefahren und hat uns die Gegend gezeigt. Die Beiden sind sehr hilfsbereit und wir können mit allen Fragen zu ihnen kommen. Als wir dann wieder zu Hause waren, habe wir erstmal auf unserer kleinen Terrasse in der Sonne bei 35 Grad gefrühstückt. Und was hat Kristine dann gleich entdeckt? Einen eigenen Mandarinenbaum. Wir dürfen den sozusagen ernten, da er total vollhängt. Mittags ging es dann mit dem Auto noch bissle die Gegend erkunden und nachmittags kam dann auch unser cable guy und hat uns den TV angeschlossen.
Danach wollten wir uns eigentlich nur kurz hinlegen, um abends schöne Essen zu gehen.
Daraus wurde leider nix, da aus dem kurzen Mittagsschlaf, ein 5 Stunden Schlaf wurde, an den wir dann auch gleich den richtigen Schlaf hingegangen haben!!
Was wir dann in den folgenden 2 Tagen noch so erlebt haben, werden wir euch morgen mitteilen, da es bei uns jetzt kurz nach 23 Uhr ist und wir total müde sind und uns aufs Ohr hauen werden!!

Bis morgen....

Montag, 20. April 2009

23 Std. +7 Std. = Stress und Müdigkeit

Früh fings an und wollte niemals enden...

Es begann alles ganz angenehmen als wir 14.00 Uhr voller Vorfreude auf der Startbahn in Frankfurt standen. Doch plötzlich fiel unserem Captain ein, dass der linke Düsenantrieb wohl nicht richtig funktionieren würde. Naja, dass müsste doch schnell behoben sein... NOT!!!
Mit 2stündiger Verspätung begann dann ENDLICH unser Flug in Richtung San Francisco.
Natürlich hofften wir dass unser Captain mal den Turbo einschalten würde und bissle Zeit rausholen... aber auch da...NOT!!!
Der Gegenwind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 900 km/h landeten wir dann mit 100 min. Verspätung in San Francisco. Nun begann das Hoffen und Bangen, ob wir unsern Anschlußflug nach Santa Barbara noch erreichen würden. Die ganzen Passkontrollen liefen recht zügig und dann standen wir jedoch gute 45 min. vor dem Gepäckrollband, bis endlich unsere Koffer zu sehen waren!
Wahrscheinlich hat in diesem Moment unsere geplanter Flug seine Reisehöhe schon erreicht :-(
Schnell zum nächsten United-Schalter und die Tickets für den nächsten Flug nach Santa Barbara geholt. Dieser startet jedoch erst um kurz nach 22 Uhr. Nun sitzen wir hier auf dem wunderschönen Airport im Food Court und genießen den ersten Cookie.
Wie der Tag enden wird wissen wir noch nicht, da natürlich unsere Autovermietung so spät schon zu hat. Wie und wann wir endlich in unserer Wohnung ankommen, wissen die Götter!
Wie diese tolle Story nun endet, könnt ihr die nächsten Tag lesen!!

Sonntag, 19. April 2009

Goodbye Germany!!


Wir schreiben jetzt mal unseren ersten Eintrag!
Die Koffer sind alle gepackt (fast) ;-) und wir sind total müde. Naja, eine lange Nacht wird es eh nicht.
Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Dann heißt es rein in den Bus/Bahn und ab Richtung Flughafen Frankfurt. Von dort geht es um 14 Uhr nach San Francisco und weiter nach Santa Barbara. Insgesamt sind wir dann ziemlich lang unterwegs gewesen (23 Std.). Wir sind natürlich auch schon total auf unsere Wohnung in Santa Barbara gespannt!
Es wird dann erstmal schön ausgeschlafen um dann ein Tag später die Stadt erkunden zu können. 
So, jetzt wird aber weiter gepackt, damit wir wenigstens noch ein bisschen Schlaf bekommen.
Um es nun in Websters Worten zu sagen: Paris, Athen - Auf Wiedersehen!! ;-)