Mittwoch, 17. Juni 2009

Besuch aus Deutschland



Am 3 Juni  begrüßten wir unseren ersten Besuch aus Deutschland.
Wir holten Janine (Kristines beste Freundin!!) vom L.A. Airport ab und gingen erstmal nach Beverly Hills, Burger essen. Ein traditionelles Willkommensmahl.
Nach dem Essen haben wir noch ein kurzen Spaziergang über den Rodeo Drive gemacht und haben Klamotten angeschaut, die wir uns nicht leisten können. Danach ging es dann auch auf den Heimweg da Janine ja ein langen Trip hinter sich hatte.
Am nächsten Tag haben wir ihr erstmal die Highlights unserer neuen Heimat gezeigt und sind dann auch früher ins Bett, da am nächsten Morgen der Wecker um 4 Uhr klingelt und wir uns auf den Weg nach San Francisco machten. Die Fahrt dauerte circa 6 Stunden, aber die Reise hat sich definitiv gelohnt!
Als wir im Hotel ankamen, sprangen wir erstmal in den eiskalten Pool um wieder bissle wach zu werden und dann ging das Sightseeing los. Wir machten uns mit dem Bus auf in Richtung Pier und Fishermans Wharf und verbrachten dort den Abend.
Am kommenden Morgen ging es wieder früh aus den Federn, da unser Boot zur Überfahrt nach Alcatraz schon um 11 Uhr ablegte. Auf Alcatraz gab es dann eine Audiotour, die echt der Hammer war und man soo viel von der Geschichte des Gefängnisses und den Stories drum herum erfuhr. Das war ein echtes Erlebnis. Mittags ging es dann mit der Cable Car nach Downtown, einwenig shoppen (mal wieder ;-)) Die Cable Car wird heute nur noch für Touris wie uns genutzt, ist trotzdem cool, mit dem Gerät über die Hügel von Frisco zu fahren. Nach dem anstrengenden Tag fielen wir wie Tod ins Bett. Auch am nächsten Morgen hieß es wieder: Früh aufstehen. Bevor wir unsere Heimreise antraten, haben wir noch einen Spaziergang über die Golden Gate Bridge und durch Chinatown gemacht und sind mit dem Auto die Lombard Street runter gefahren.
San Francisco ist echt eine total schöne City, wie man sie sich vorstellt, mit lauter Hügeln, Alcatraz direkt vor der Nase, eine mit Nebel bedeckte Golden Gate Bridge und überall klingelte Cable Cars.
Auf der Rückfahrt sind wir den berühmten Highway 1 runtergefahren. Er ist einer der schönsten Straßen der Welt und führt direkt an der Pazifikküste von Kalifornien entlang. Eine traumhafte Strecke zu fahren und wunderschöne Ausblicke auf die Küste und das Meer in dem man Delfine springen sehen kann.
Als wir spät abends wieder in Santa Barbara ankamen, war unser Kurztrip auch schon vorbei und waren total müde aber auch noch total begeistert von San Francisco und dem Highway 1.
Die nächsten Tag war erst mal chillen angesagt. Dominik hat sich ein gebraucht Surfbrett gekauft und versucht nun fleißig sich das Surfen beizubringen.
Samstags war dann wieder früh aufstehen angesagt. Wir sind mit den Athleten von Special Olympics zu ihren National Games nach Long Beach gefahren um sie dann bisschen anzufeuern und den Trainern unter die Arme zu greifen. Das wurde richtig groß aufgezogen, mit Hymne, Helikoptern und Polizeieskorten. Unsere Athleten traten im Tennis, Leichtathletik, Schwimmen und Basketball an. War echt eine tolle Veranstaltung! Geschlafen wurde in den Studentenwohnheimen, war auch mal eine Erfahrung. Das sind total kleine Zimmer für 2 Leute, wie man es aus American Pie kennt!! ;-)
Ein Tag später fuhren wir dann weiter nach San Diego. Kurz vor San Diego machten wir ein Stop in einer Küstenstadt, Oceanside, schon ein cooler Name für eine Stadt.
Dort gab es total krasse Wellen zum surfen und Dominik holte sich erstmal den ersten RICHTIGEN Sonnenbrand ab. Später ging's dann weiter nach San Diego. Dort fuhren wir zur Grenze nach Mexiko und gingen noch in die City und bummelten da einwenig rum.
Montags fuhren wir nach Newport um eine Whale Watching Tour mitzumachen.
Unsere Hoffnungen Wale zu sehen waren nicht so groß, da die Saison eigentlich schon vorbei ist. Doch wird hatten den perfekten Tag erwischt und sahen 700 Delfine und 4 Wale (Blauwale, Finnwale und noch ein anderen). War echt beeindruckend das größte Lebewesen der Erde "live" und ganz von Nahem zu sehen.
Morgen verlässt uns Janine dann schon wieder :-( War eine coole Zeit, die viel zu schnell vorbei ist! Wir werden sie dann morgen früh nach LA fahren und den Tag dann voll am Strand in Santa Monica verbringen und abends gehen wir dann zum Baseballspiel der L.A. Dodgers.










Dienstag, 2. Juni 2009

back in town

Nach einem kurzen "Heimatbesuch" ist Dominik wieder in Santa Barbara angekommen.
Der Flug war wieder lang und anstrengend. Es ging um 7 in Stuggi los. (Danke Forti fürs Fahren!!) Dann über London nach San Francisco und schließlich Santa Barbara.
In Deutschland wird ja schon einiges an Drama bezüglich der Schweine-Grippe gemacht. Aber was ich am San Francisco Flughafen erlebt habe, übertrifft alles. Schon während dem Flug hatten die ganzen Asiaten ihren Mundschutz an. Crazy!!
Auch am Flughafen sind sie mit den Dingern rumgelaufen und wenn jemand in ihrer Umgebung mal gehustet oder geniest hatte haben sie sofort mit einem Desinfektionsspray um sich gesprüht.
In Santa Barbara haben wir dann erstmal die "Independent" durchgelesen. Das ist ein wöchentliche kostenlose Zeitung, die informiert was in der Woche alles so abgeht. 
Dort haben wir gelesen, dass am Samstag die Santa Barbara Breakers gegen die Hollywood Jams spielen. Die beiden Teams spielen in der "professional west coast basketball league". 
Bei den Hollywood Jams sollte der Rapper "The Game" als Aufbauspieler mitspielen.
Um 18 Uhr machten wir uns dann mit Fahrrad und Skates auf in Richtung der Sporthalle der San Marcos Highschool. Der Eintritt für Studenten betrug 6 Dollar, das war völlig in Ordnung, im Vergleich zu den Lakers Tickets (100 Dollar). Der Leistungsunterschied war aber auch so groß wie der Preisunterschied.
Als wir 15 Minuten vor Anpfiff in der Halle waren, machten sich erst 6 Spieler von Santa Barbara warm. Die Halle war auch eher leer, vielleicht ca. 130 Zuschauer. Die Hollywood Spieler kamen kurz vor Anpfiff in die Halle, aber auch alle nacheinander, der letzte kam genau 20 Sekunden vor Anpfiff in die Halle, zog sich dort dann auch gleich um, warf 3 Airballs und dann ging's dann auch los. 
Von "The Game" leider keine Spur!! Nur 5 zu kleine Mexikaner und 2 dicke schwarze Amis. 
Das war das "Team" aus Hollywood. Eine absolute Schande!!!!!
Santa Barbara trat immerhin mit 12 Spielern an, die auch alle die gleichen Klamotten trugen, das war bei Hollywood auch nicht der Fall. Die Santa Barbara Breakers waren alles ehemaligen College Spieler und sind auch das Topteam in der Liga.
Und wenn man sich nur das Warm-Up angeschaut hat, wurde einem klar, dass das eher eine nicht soo knappe Angelegenheit werden wird.
Wie bei jeder Veranstaltung wurde auch hier die Hymne gesungen. Bei diesem Spiel sang die Hymne ein regionaler Jazz-Sänger! Ich sage nur KÜNSTLER.
Er trat in einem lila-gelben Samt-Trainingsanzug auf (Lakersstyle) und sang nicht nur sondern zelebrierte sich und die Hymne. Selbst die Spieler und die Zuschauer mussten lachen!
War der absolute Hammer der Typ. Das Spiel war sehr kurzweilig, da die Trainer kaum Auszeiten nahmen und es auch sehr selten Fouls gab.
Das Niveau war grausam aber dafür auch unterhaltsam. Im Gegensatz zu meinem Basketballverständnis: Defence und Set-Offence, spielten sie eher run-and-gun und die Hälfte des Teams lief auch nicht nach hinten oder mit vor.
Nur so kann auch das Endergebnis von 154:87 zu Stande kommen.
Und das war schmeichelhaft, da einer der kleinen Mexikaner mindestens 10 Dreier traf.
Hätte mein Trainer das Spiel gesehen, wäre er gestorben!!
Heute haben wir dann noch bisschen Tourikram gemacht, d.h. die bekannte Santa Barbara Mission besucht, die Einkaufsstraße hoch und runter gebummelt und auf dem Farmersmarket (Bauernmarkt) Blumen fuer Janine gekauft.  Janine ist Kristines beste Freundin und sie wird heir 2 Wochen Traumurlaub erleben.  
Morgen geht's deshalb auch nach L.A. um Janine vom Flughafen abzuholen!! *freu*

P.S. Kristine sass vor einer Woche im Bus am Busbahnhof in Santa Barbara um nach Hause zu fahren. Auf einmal kam irgendein dummer Typ auf den Busfahrer zu und hat ihn total vollgelabert und beschimpft. Er wurde immer aggressiver. Alles was ich nur verstanden haben, war etliche Male f *** u... Jedenfalls kam nach sehr kurzer Zeit die Security und hat den Typen vom Bahnhof verwiesen, so dass nichts schlimmeres passiert ist. Kristine sass mit 2 weiteren Frauen im Bus, als auf einmal der Busfahrer zu uns kam und uns eine Karte in die Hand gedrückt hat. Auf dieser haben sie sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und ich bekomme nun eine Freifahrt mit dem Bus. Super Service! So was wünscht man sich mal in Deutschland...