Samstag, 26. September 2009

Welcome to the capital of the USA








Nach unserem Aufenthalt in New York City ging es weiter südlich Richtung Washington mit einem Zwischenstopp in Philadelphia.
Philadelphia ist die geschichtsträchtigste Stadt der USA und war auch früher mal die Hauptstadt der USA. Hier wurde die Unabhängigkeitserklärung geschrieben und verkündet. Somit die Geburtsstädte der USA. Wir besuchten die Räume (Independence Hall), in denen Benjamin Franklin mit seinen Kollegen die Erklärung ausgetüftelt haben und die Liberty-Bell, die geläutet wurde als alles abgesegnet wurde. 

Nach einem nassen Nachmittag in Philly (Es schüttete aus allen Eimern) ging es weiter nach Washington DC.
Washington kann man am Besten mit den 3 Ms beschreiben: Monumente - Museen - Mahnmale.
Ist jedoch nicht so langweilig wie es sich anhört, sondern total beeindruckend. Obwohl es einen auch einwenig überfordert, da man wirklich von Museum zu Monument zu Mahnmal gelangt, man kann gar nicht anders. Wir haben natürlich das Standardprogramm gemacht, das war: White House, Georgetown, Museum of National History und die National Mall (besteht aus dem Lincoln Memorial+Washington Memorial+Kongress). Da wir ja schon in New York viel Geld für alle möglichen Sehenswürdigkeiten ausgeben mussten, waren wir froh dass in Washington alles for free war!!! ;-) Wir waren über das Wochenende in Washington, und gerade an diesem Wochenende waren laut NBC, 1,2 Mio. Demonstranten in Washington um gegen Obamas Politik zu demonstrieren. Es lief alles sehr friedlich ab und war einfach mal interessant so etwas mitzuerleben. 






Nach 2 Tagen Washington ging es auf direktem Weg, mit einem Zwischenstopp in North Carolina, nach FLORIDA!!!

Die erste Nacht verbrachten wir in Jacksonville, die Grenzstadt zu Georgia. Man merkte aber schon dass man in wärmeren Gefilden ist.
Nach der Nacht ging es über St. Augustine (einer kleinen reichen Strandstadt) nach Orlando.
In St. Augustine sind wir nach fast 30 Tagen wieder in das Meer gegangen.
Und im Gegensatz zu Santa Barbara brauchte man hier keinen Wetsuite, denn das Wasser war soo warm (gute 30 Grad), dass man von der Sonne eigentlich kaum Abkühlung bekam.
In Orlando angekommen (was ja fast schon unsere USA-Heimat ist) machten wir uns auf zum shoppen und zu den all-u-can-eat Buffets. Am nächsten Tag gingen wir in den neuen Wasserpark von Sea-World und da wir ausserhalb der Saison hier waren, gab es kaum Schlangen beim Anstehen und wir konnten mal stressfrei die ganzen Rutschen geniessen.

In Orlando entschieden wir uns die Westküste Floridas, also am Golf von Mexiko runterzufahren. Die Stopps sollten St. Petersburg - Ft. Myers und Naples sein.
Und wir hatten ein totales Glück mit unseren Motels.


Das in St. Petersburg lag direkt am Meer, also ein Schritt aus dem Zimmer und man spürte den Sand zwischen den Zehen auch in Ft. Myers hatten wir tolle Motels mit schönen Anlagen und wir nutzen diese um uns nochmals ein ordentlichen Sonnenbrand abzuholen, da 30 Tage Auto doch etwas an der Bräune hinterlassen hat. So entschlossen wir uns die Sonne mit kurzen Tropenschauer zu geniessen und die schöne (wenige) Zeit zu geniessen....

Montag, 14. September 2009

New York, New York



Nachdem wir bei Ali in Syracuse mal paar faule Tage eingelegt haben und uns vor allem mit schlafen und Gassi gehen mit dem Hund verbracht haben (ach ja, wir waren auch noch bei den Niagara Faellen, die ich (Kristine) mir groesser vorgestellt habe), ging es nach New York.





Bevor wir dort hinfuhren, schauten wir uns ein College Football Spiel an, was wirklich eine Erfahrung war. Leider verlor "unser" Team, die Syracuse Orangemen in der Verlängerung.

In New York hatten wir dann 4 Tage Zeit, die Stadt in Ruhe anzuschauen. Das hat natürlich nicht geklappt, da die Stadt erstens vieeel zu groß ist, um alles in 4 Tagen zu sehen. Damit haben wir aber ein Grund nochmals herzukommen. Und zweitens ist die Stadt an sich schon sooo streßig, das jegliche Ruhe sofort verloren geht. Es ist laut, dreckig und überfüllt mit Menschen, die die ganze Zeit ein Ohr am Handy haben. Trotzdem hat die Stadt ein besonderen Reiz an sich, besonders abends wenn der ganze Time Square mit Lichtern bestrahlt wird.
Am ersten Tag haben wir uns die Freiheitsstatue und Ellis Island angeschaut. Ellis Island ist die Insel, bei der sich jeder Einwanderer früher anmelden musste und sich durchchecken lassen, um auch wirklich in die USA einwandern zu dürfen. Danach haben wir uns noch Ground Zero angeschaut und eine bewegende Ausstellung zu dem Anschlag besucht.
Die nächsten Tage haben wir uns noch das Empire State Building, Central Park, Times Square, Brooklyn Bridge, Wall Street und den Broadway angeschaut. Alle Sex & the City Fans werden uns beneiden: Wir haben Carrie beim Shooting vorm Central Park zugeschaut. 








Am Broadway gingen wir dann auch in das Musical "Lion King", was wirklich richtig toll war.
Achja, noch eine kleine Randnotiz: Von wegen New York ist riesig und hat über 10 Mio. Einwohner. New York ist ein DORF!! Oder wie kann es sein, dass wir an 2 Tagen nacheinander einen Kommilitonen aus Karlsruhe getroffen habe!? Schon witzig.

Donnerstag, 3. September 2009

..und schon fast an der anderen Küste

...es ist noch gar nicht so viel Zeit vergangen seid unserem letzten Eintrag, aber wir sind schonso weit gekommen und so viel Kilometer gefressen. Insgesamt sind wir jetzt 4300 Miles gefahren (das sind ca. 6000 km) und sind nun bei Ali, einer Freundin aus Santa Barbara, die an die Lawschool nach Syracuse gegangen ist. Hier bleiben wir nun auch für 3-4 Tage  um uns vom Reisestreß zu erholen ;-)
Nach unserem letzten Blog-Eintrag ging es Richtung San Antonio, eine wirklich nette, gemütliche Stadt. Hat einen schönen Riverwalk, wo man spazieren und ein texanisches Steak essen gehen kann. Was wir natürlich auch gemacht haben ;-)


Davor besuchten wir noch ein texanisches Rodeo. Wir im Bilderbuch!! Ochsen, Pferde, Kälber und 6 jährige Jungs mit Cowboystiefel und Hüten.



Nach Texas ging's nach Louisiana, besser gesagt nach New Orleans. Die erste Nacht haben wir dort auf einem Zeltplatz übernachtet, wo es von Gürteltieren, Hasen und anderen Getier nur so wusselte. Haben noch nie ein Gürteltier in der Natur gesehen.
New Orleans ist eine schöne Stadt, die wirklich Charme besitzt. Mit ihrem French Quarter und den alten Häusern, die alle unter Denkmalschutz stehen und der Bourbon-Street, die bisschen mit Mallorca zu vergleichen ist, wo dunkle Gestalten dich versuchen in noch dunklere Läden zu bringen. Aber interessant war es trotzdem! Überall gab es Blues-Läden, wo noch Live-Musik gespielt wird! Richtig cool!

Während unserer Zeit in Norleans (wie es die Einheimischen aussprechen) machten wir eine Plantagentour, auf einer Zuckerrohrfarm, was sehr interessant war. Die Geschichte der Farm, der Sklaven und allem muss man hier einfach mitgemacht haben. Der Lebensstil ist einfach hier unten im Süden anders gewesen, als im Rest der USA.
Am nächsten Tag machten wir dann noch eine Sumpftour was auch obligatorisch für Louisiana ist. Das tolle daran war, dass wir eine 2,5 stündige Privattour bekamen, da wir die einzigen 2  morgens um 10 waren, die durch die Sümpfe gefahren wurden. Jeff, unser Captain, zeigte uns da Gebiet und versprach uns Krokodile mit seinem Geschrei anzulocken. NA KLAR!! Als ob das funktionieren würde. Er schreit den Namen von so einem Krokodil (George, Baby, NoName ...) mitten im Sumpf und die Gators kommen. Unglaublich! Als Belohnung gab es dann auch Chicken für die Krokos. 

Nach New Orleans war dann Memphis dran, oder besser gesagt: Elvis-Town!!! Hier findet man in jeder Ecke irgendetwas von Elvis, auch wenn es nur Elvis-Klopapier ist! Natürlich besuchten wir auch Graceland. Was eine wahre Geldmaschinerie ist. Aber trotzdem mal interessant zu sehen, wie und wo Elvis lebte.

Nach dem Elvis-Date ging es weiter nördlich nach Chicago "the windy city", wo es abends erstmal die traditionelle Pfannenpizza gab. LECKER!!!!! 
Chicago ist eine wirklich nette Stadt mit vielen kleinen Parks und Grünflächen und eben auch direkt am Lake Michigan. 
In Chicago haben wir uns dann erstmal das United-Center, die Kirche des Basketballs, angeschaut.
Danach ging's auf den Sears Tower, dem höchsten Gebäude der USA. Von dort hat man einen echt tollen Ausblick. Muss ja auch, bei der Höhe.


So, und nun sind wir auch schon in Syracuse, nach nur 17 Tagen.






Bis bald aus New York...